Das Gesetz
RP Gesetze:1.) Schatten, du bist ein Freiwilliger, der dem Nachtwind mit Ehre und Treue dient.
2.) Jeder Schatten ist dein Waffenbruder / deine Waffenschwester, gleich welcher Rasse oder Religion. Du bezeugst ihm / ihr jederzeit engste Verbundenheit, so als wäre er / sie dein leiblicher Bruder oder deine leibliche Schwester.
3.) Du respektierst deine Traditionen und bist deinen Vorgesetzten treu ergeben. Disziplin und Kameradschaft sind deine Stärke, Mut und Treue deine Tugenden.
4.) Deinen Status als Schatten zeigst du durch tadelloses, immer elegantes Äusseres, dein Benehmen ist würdevoll und zurückhaltend. Deine Kaserne und deine Unterkunft sind immer sauber.
5.) Als Elitesoldat trainierst du unerbittlich, du behandelst deine Waffen, als wäre sie dein höchstes persönliches Gut; du bist ständig bestrebt, deine körperliche Verfassung zu verbessern.
6.) Der erteilte Befehl ist heilig. Du führst ihn bis zu seiner Erfüllung aus; sollte es nötig sein unter Einsatz deines Lebens.
7.) Im Kampf agierst du umsichtig und mit kühlem Kopf sowie ohne Hass; du achtest deine besiegten Feinde. Deine gefallenen und verwundeten Kameraden sowie deine Waffen lässt du niemals zurück.
OOC Gildenetikette:
Grundlegendes
1.) Die Mitgliedschaft in der Gilde basiert selbstverständlich auf freiwilliger Basis. Die Mitglieder verpflichten sich bei Aufnahme jedoch dazu, sich an folgende Grundlagen zu halten.
2.) Beleidigungen jeglicher Art, auch zwischen den Mitgliedern des Nachtwinds, aber auch derer Freunde, werden nicht geduldet und werden mit dem Ausscheiden bestraft.
3.) Der Nachtwind erhebt generell keine Gildensteuer. Wer jedoch einen Teil seiner Einkünfte abgeben will, kann dies natürlich gerne tun.
4.) Der Gebrauch mittelalterlicher Ausdrucksform ist besonders auf dem Rollenspielserver Asgard ingame Pflicht.
5.) Foren- und Informationspflicht besteht für alle Mitglieder. Hierzu zählen insbesondere Absagen und Zusagen zu Gildenevents, Gildentreffen oder Raids.
Eine nähere Erläuterung zu 2.) – Entlassungen und Konfliktverhalten
Die Entlassung
Gilden sind keine "Klassengesellschaften". Im Folgenden geht es nur um Mitspieler, nicht um Anwärter, Schatten, Offiziere oder Schattenmeister. Die im folgenden erwähnten Rahmenbedingungen gelten für jeden unumstößlich gleich. Eine Entlassung ist immer das "ultima ratio", das letzte Mittel, wenn alles andere bereits versucht wurde. Gründe, die eine Entlassung rechtfertigen, sind die folgenden:
1.) Respektloses, beleidigendes Benehmen gegenüber Mitspielern, unabhängig davon ob gildenintern oder gildenextern. Insbesondere zählen hierzu verbale Entgleiser in ingame Chats, im TS oder Foren, aber auch bekannte Formen des Griefplays.
2.) Grundlegende "Null-Bock"-Einstellung, wiederholte, deutliche Verweigerung von Weisungen oder Nichtteilnahme an Gildenevents.
3.) Gründe, die mit einem unerlaubten Ausnutzen der Spielmechanik zusammenhängen – Cheating, Exploiting usw.
Diese Verstöße werden von der Gildenleitung unbedingt geahndet. Allerdings gilt grundsätzlich:
Jeder Mitspieler verdient eine zweite Chance!
Die Gildenleitung wird mit jedem betreffenden Spieler das direkte Gespräch suchen, vorzugsweise im TS. Besonders in punkto Beleidigung können allein missverständliche Äußerungen, die gar nicht so gemeint waren, schnell zur Eskalation führen. Es wird kein Mitspieler entlassen, ohne, dass ein solches Gespräch geführt wird. In der Regel ist in schlichtender Funktion ein neutraler Dritter mit von der Partie.
Unter Umständen und je nach Schwere des Verstoßes werden deutliche Verwarnungen ausgesprochen. Bei massiven Beleidigungen (beispielhaft solche, die ganz klar unter der "Gürtellinie" rangieren) kann eine Entlassung ohne Vorwarnung / Gespräch vorgenommen werden - und wird auch!
Schlussendliche Entlassungsentscheidungen trifft ein Leitungsmitglied nie allein! Ernstzunehmende Vereine und Unternehmen haben Vorstände, die über solche Dinge entscheiden. Gilden haben grundsätzlich ähnliche Strukturen. Vorfälle aus den oben genannten drei Bereichen werden immer genaustens dokumentiert und zwar von beiden Seiten. Die Auswertung dessen und die Entscheidung des Rauswurfs obliegt immer der gesamten Leitung. Nie einem Einzelnen! Persönliche Ressentiments sind hier außen vor; das Einzige was in solchen Fällen zählt, ist der Sachverhalt.
Die Gildengemeinschaft wird zeitnah und in kurzen Ausführungen im Forum über die Entlassung eines Mitspielers aufgeklärt; Gerüchte will niemand und besonders will niemand das Gefühl haben "Oh, ich könnte der Nächste sein!".
Ein leidiger, aber wichtiger Punkt: Streitigkeiten und Privatfehden
Hier gilt zuerst vor allem anderen: Der Nachtwind vertritt eine strikte "Kein Drama"-Politik. Das bedeutet das Mitglieder des Nachtwindes private Streitigkeiten nicht öffentlich ausdiskutieren oder privat gegen andere Gildenmitglieder Stimmung machen. Falls zwei oder mehr Mitglieder ein Problem miteinander haben, sollten sie das in der Gruppe vernünftig ausdiskutieren. Falls das kein Ergebnis bringt, kann ein Mitglied des Schattenrates selbstverständlich als Dritter hinzugerufen werden. Wenn ein Problem gelöst ist, sollte es als erledigt und vergessen betrachtet werden.
Wichtig ist aber:
Emotionen schwappen sehr schnell sehr hoch. Gebt euch die Zeit, geht euch aus dem Weg und lasst vielleicht ein paar Tage, wenn es sein muss Wochen ins Land gehen. Es wird niemand zu einem Gespräch gedrängt.
Kurzschlusshandlungen (auf beiden Seiten) helfen niemandem, einem selbst am wenigsten.
Darüber hinausgehende Provokation und Beleidung durch einen Mitspieler kann selbstverständlich der Leitung berichtet werden. Niemand muss ungerechte Kämpfe hier selber ausfechten.